Von Likizo Ringera
Motivation – der Motor des menschlichen Willens
Motivation ist der Motor des menschlichen Willens. Sie ist das Fundament und zugleich das Mittel, um Ziele zu erreichen und überhaupt Ziele haben zu wollen. Motivation ist der Treibstoff, den wir zum Leben brauchen. Darüber sind sich die meisten Menschen einig.
Doch was bedeutet das konkret in unserem Leben? Wie sehen Instrumente zur Motivationserhöhung aus? Und wie wirkt sich das auf Arbeitsprozesse aus, insbesondere in der Verwaltungsschule und in der Praxisstelle?
Viele sind überzeugt: Nur ein motivierter Mensch ist ein glücklicher Mensch. Das 12345aabstrakte Wort „Motivation“, das vom lateinischen movere („bewegen“) stammt, drückt eigentlich etwas sehr Einfaches aus. Es bedeutet, „Ja!“ zur Sache und „Ja!“ zum Leben zu sagen.
Auch wenn man nicht immer motiviert sein kann, hilft eine grundsätzlich motivierte Haltung, das Leben positiv zu gestalten. Positive Erfahrungen, die daraus entstehen, fördern wiederum Motivation im Alltag, im Beruf und in der Karriere. Es ist ein positiver Kreislauf: Motivierte Leistung führt zu positiven Erfahrungen, die wiederum zu neuer Motivation anregen (siehe „positive Feedback Loop“). So wird Motivation zum inneren Antrieb, Herausforderungen des Lebens aktiv anzugehen.
An dunklen und regnerischen Klausurtagen mag das schwieriger sein, und doch weiß man, wofür man es tut. Denn man kennt die Früchte der eigenen Arbeit und die damit verbundenen positiven Erfahrungen.
Natürlich gibt es Aufgaben, die wenig motivierend sind, Aufräumen, Putzen oder lästige Termine. Wie lässt sich da Motivation steigern?
Den Sinn verstehen und erkennen
Oft ist es schwer, den Sinn einer Aufgabe zu sehen. Reflektieren und die Vorteile bewusst wahrnehmen kann helfen, sie in einem anderen Licht zu sehen. Das Aufräumen ist ein gutes Beispiel: Es mag lästig wirken, doch niemand möchte in einer unordentlichen Wohnung leben oder Gäste in einem Chaos empfangen. Regelmäßiges Reinigen sorgt nicht nur für Ordnung, sondern auch für innere Ruhe.
Sich belohnen und belohnen lassen
Nach gelungener Arbeit, besonders nach unliebsamen Aufgaben, darf man sich belohnen. Wie diese Belohnung aussieht, ist individuell. Schon etwas Kleines, wie ein Gebäck beim Bäcker, kann ein gutes Gefühl auslösen. Auch Lob, Dank und Anerkennung wirken motivierend. Wer anderen hilft, tut damit auch sich selbst etwas Gutes.
SMART sein und SMART handeln
Ziele wirken oft zunächst wenig motivierend, besonders, wenn der innere Schweinehund lieber auf dem Sofa bleiben möchte. Doch richtig gesetzte Ziele können Motivation enorm fördern. Wichtig ist, dass sie SMART sind: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.
Wahre Motivation entsteht dabei meist von innen, sie ist intrinsisch. Zwar kann äußere Motivation (z. B. Belohnung oder Anerkennung) der Funke sein, der das Feuer entfacht, doch am Leben erhalten kann man es nur selbst. Wenn der Grund der Motivation aus den eigenen Bedürfnissen stammt, fühlt man sich wirklich erfüllt.
Motivation im Arbeitsprozess
Vor allem eine hohe intrinsische Motivation wirkt sich positiv auf den Arbeitsprozess aus. Motivierte Menschen arbeiten konzentrierter, effizienter und strahlen eine positive Grundhaltung aus, die auch ihre Kolleginnen und Kollegen ansteckt. Diese Stimmung überträgt sich oft bis ins Privatleben und steigert die allgemeine Zufriedenheit.
Doch hier liegt auch ein Risiko: Trifft Motivation auf starre Strukturen und mangelnde Offenheit, kann das innere Feuer schnell erlöschen. Bleibt die Motivation unbeachtet, verliert der Mensch seine Erfüllung.
Abschließend daher der Appell: Positives entsteht aus Positivem, also verbreitet es!
Datum: 11.2025